Amigos Latinoamericanos-Alemanes Düsseldorf e.V. / Lateinamerikanisch - Deutsche Freunde Düsseldorf e.V. LATEINAMERIKA IN DÜSSELDORF MÄRZ 2011

Satzung

der Lateinamerikanisch-Deutschen Freunde Düsseldorf (LDFD)

Amigos Latinoamericanos-Alemanes Düsseldorf (ALA)

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

(1) Der Verein führt den Namen “Lateinamerikanisch-Deutsche Freunde Düsseldorf (LDFD) / Amigos Latinoamericanos y Alemanes Düsseldorf (ALA)“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz e.V.

 

(2) Der Sitz des Vereins ist Düsseldorf.

 

(3) Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

 

(4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Zweck

 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige kulturelle und interkulturelle Zwecke im sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

(2) Zweck des Vereins ist insbesondere die

 

a)      Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten Lateinamerikas und Deutschland, insbesondere dem Land Nordrhein-Westfalen, Hauptstadt Düsseldorf, auf allen Gebieten des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens;

 

b)      Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses durch persönliche Begegnungen, durch Informationsaustausch und die Verbreitung von Kenntnissen über Lateinamerika in Nordrhein-Westfalen;

 

c)      Förderung internationaler Gesinnung;

 

d)     Unterstützung der im Lande Nordrhein-Westfalen weilenden Staatsbürger der Staaten Lateinamerikas.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

 

a)      Durchführung kultureller Veranstaltungen, beispielsweise Konzertveranstaltungen, Kunstausstellungen und Lesungen, insbesondere zur besseren Verständigung der Völker, insbesondere zwischen den Lateinamerikanern und Deutschen,

 

b)      Veranstaltungen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in kulturellen Belangen und zwar sowohl in Bezug auf die hiesige Kultur als auch die der lateinamerikanischen,

 

c)      Förderung des Gedankens der Völkerverständigung und Toleranz auf allen Gebieten,

 

d)     Beratung von Eltern und Kindern in Fragen zur Integration,

 

e)      Aufklärung der Öffentlichkeit über die Kultur und auch Probleme in Deutschland lebender Lateinamerikaner,

 

f)       Treffen und Veranstaltungen mit Botschaftsmitgliedern der lateinamerikanischen Länder zur Verbesserung der Kommunikation,

 

g)      Beratung von Mitgliedern und Nichtmitgliedern hinsichtlich sprachlicher, kultureller Fragen und Probleme,

 

h)      Förderung von Kindern durch Veranstaltungen und Kurse im Hinblick auf eine bilinguale Erziehung.

 

(3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

(4) Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

(6) Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

 

(7) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an ¡futuro sí! Initiative für Kinder in Lateinamerika e.V. Brend'amourstr. 5, 40545 Düsseldorf mit der Bestimmung, es unmittelbar und ausschließlich für die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden.

 

§ 3

Mitglieder

 

Der Verein besteht aus

1.      Einzelmitgliedern

2.      Assoziierten Mitgliedern.

 

Einzelmitglieder sind natürliche, volljährige Personen, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben.

 

Assoziierte Mitglieder sind natürliche Personen und Organisationen, die, ohne selbst Mitglied des Vereins zu werden, die Ziele des Vereins in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens unterstützen.

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft als Einzelmitglied

 

 

(1)   Der Antrag auf Mitgliedschaft erfolgt durch Unterzeichnung einer Beitrittserklärung.

 

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand des Vereins. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags erfolgt durch schriftlichen Bescheid ohne Angabe eines Grundes.

 

§ 5

Erwerb der Mitgliedschaft als assoziiertes Mitglied

 

(1) Der Vorstand bietet natürlichen Personen und Organisationen die assoziierte Mitgliedschaft an, die nach seinem Ermessen dafür in Frage kommen. Der Adressat eines solchen Angebotes wird durch seine Zustimmung assoziiertes Mitglied.

 

(2) Jedes Mitglied kann dem Vorstand die Aufnahme von assoziierten Mitgliedern vorschlagen. Der Vorstand kann die Aufnahme ohne Angabe von Gründen ablehnen.

 

§ 6

Erwerb der Ehrenmitgliedschaft

 

Der Vorstand kann einer natürlichen Person die Ehrenmitgliedschaft anbieten. Nach Annahme des Angebotes durch den Adressaten wird ihm die Ehrenmitgliedschaft in einer gesonderten Feierstunde verliehen. Zu der Feierstunde sind die Mitglieder einzuladen. Ein Ehrenmitglied hat die Rechte eines Einzelmitgliedes mit dem Privileg der Beitragsfreiheit.

 

§ 7

Erlöschen der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt

 

(1) bei natürlichen Personen durch deren Ableben, bei Organisationen durch Liquidation oder Eröffnung eines gerichtlichen Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen;

 

(2) durch freiwilligen Austritt; der Austritt muss vor dem 1. November für das folgende Geschäftsjahr schriftlich gegenüber dem Vorstand, per Adresse der Geschäftsstelle des Vereins, erklärt werden.

 

(3) durch Ausschluss; über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand durch schriftlichen Bescheid unter Angabe des Grundes. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied den Jahresbeitrag bis spätestens 1. Oktober des laufenden Geschäftsjahres trotz schriftlicher Mahnung nicht bezahlt hat oder sich eines vereinsschädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat. Im letzteren Fall ist vor Entscheidung über den Ausschluss dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen.

§ 8

Mitgliedsbeitrag

 

(1) Der Mitgliedsbeitrag wird auf Vorschlag des Vorstandes mit Wirkung zum folgenden Geschäftsjahr von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

(2) Der Mitgliedsbeitrag ist im ersten Monat des Geschäftsjahres zu zahlen.

 

(3) Der Vorstand ist berechtigt, in Einzelfällen aus wirtschaftlichen, persönlichen oder sozialen Gründen auf den Jahresbeitrag ganz oder teilweise zu verzichten. In Rechenschaftsberichten hat der Vorstand die Summe der Beiträge zu benennen, auf die verzichtet wurde. Die Namen der Mitglieder, auf die sich der Verzicht bezieht, dürfen nicht genannt werden.

 

§ 9

Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind

 

1.      die Mitgliederversammlung und

2.      der Vorstand.

§ 10

Mitgliederversammlung

 

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung soll alljährlich im Lauf der ersten 6 Monate des Geschäftsjahres stattfinden.

 

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann der Vorstand jederzeit einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes schriftlich beim Vorstand die Einberufung beantragt.

 

(3) Mitgliederversammlungen finden am Sitz des Vereins statt. Die Mitgliederversammlung leitet der Vorsitzenden, im Fall seiner Verhinderung der Stellvertreter, bei dessen Verhinderung ein anderes Mitglied des Vorstandes.

 

§11

Einladung zur Mitgliederversammlung

 

(1) Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder mit einer Frist von mindestens 2, längstens 6 Wochen.

 

(2) Die Einladung erfolgt durch einfache Post.

 

(3) Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.

 

(4) Die Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.

 

§12

Rechte der Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand.

 

(2) Die Mitgliederversammlung beschließt über die

a)      Entlastung des Vorstandes wegen des abgelaufenen Geschäftsjahres, insbesondere wegen der vom Vorstand vorzulegenden Jahresabrechnung nebst Voranschlag für das laufende Jahr;

b)      Änderung der Satzung;

c)      Auflösung des Vereins;

d)     Festsetzung des Jahresbeitrages und Fälligkeit desselben.

e)      Änderung und Ergänzung der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Diese Änderung oder Ergänzung darf jedoch keine Abstimmung über eine Satzungsänderung zur Folge haben.

 

§13

Abstimmung und Wahlen

 

(1) Die Mitgliederversammlung beschließt mit Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Für die Beschlussfassung über den im § 12, Abs. 2, Buchst. c), Rechte der Mitgliederversammlung, genannten Punkt ist eine Mehrheit von Dreiviertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.

 

(2) Jedes Einzelmitglied  hat eine Stimme.

 

(3) Assoziierte Mitglieder sind nicht stimmberechtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Mitgliederversammlung.

 

(4) Die Vertretung von stimmberechtigten Mitgliedern durch andere Mitglieder oder Dritte ist mit schriftlicher Vollmacht zulässig.

 

(5) Bei Wahlen ist keine Vertretung zulässig. Nur die anwesenden Mitglieder sind zur Wahl berechtigt.

 

(6) Die Wahl des Vorstandes ist auf Antrag von mindestens einem stimmberechtigten anwesenden Mitglied geheim.

 

(7) Kandidaten für die Vorstandswahl kann jedes Mitglied vorschlagen. Der Wahlvorschlag ist spätestens 6 Wochen vor der Vorstandswahl dem Vorstandsvorsitzenden mitzuteilen. Die Wahlvorschläge werden mit der Einladung zur Mitgliederversammlung versandt.

 

(8) Die Beschlüsse der Mitglieder sind zu Protokoll zu nehmen und von dem Leiter der Mitgliederversammlung sowie dem Schriftführer, in dessen Verhinderungsfall von einem anderen Vorstandsmitglied, das der Versammlung beigewohnt hat, zu unterzeichnen.

 

 

§14

Vorstand

 

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer und drei Beisitzer.

 

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt. Er bleibt bis zur Neu‑ bzw. Wiederwahl im Amt.

 

(3) Die Vorstandsämter werden vom Vorstand durch Mehrheitsbeschluss unter seinen Mitgliedern verteilt. Die Abstimmung hierüber wird von dem an Lebensjahren ältesten, anwesenden Mitglied des Vorstandes geleitet.

 

(4) Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich. Sie sind berechtigt, anderen Vorstandsmitgliedern und/oder Geschäftsführern Untervollmachten zu erteilen.

 

(5) Der Vorstand führt die Ämter ehrenamtlich. Die Vorstandsmitglieder haben lediglich Anspruch auf Vergütung der von ihnen im Interesse des Vereins gemachten und durch Vorstandsbeschluss autorisierten Barauslagen.

 

(6) Vorstandssitzungen finden nach Bedarf, mindestens jedoch 3 Mal jährlich statt. Sie werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertr. Vorsitzenden, ansonsten von dem an Lebensjahren ältesten anwesenden Mitglied des Vorstandes geleitet.

 

(7) Die Beschlüsse des Vorstandes erfolgen mit Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des, Sitzungsleiters.

 

§15

Ausschüsse

 

Der Vorstand kann zur Durchführung einzelner Aufgaben Ausschüsse ernennen und wieder auflösen. 

§16

Beirat

 

Der Vorstand kann für die Dauer seiner Amtszeit einen Beirat berufen. Der Beirat berät und unterstützt den Vorstand und führt eigene Sitzungen oder Sitzungen im Rahmen von Vorstandssitzungen durch. Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden.

 

§17

Geschäftsführer

 

(1) Der Vorstand kann einen oder mehrere Geschäftsführer benennen und Aufgaben, Vollmachten des oder der Geschäftsführer sowie eine eventuelle Vergütung bestimmen.

 

(2) Übernimmt ein Mitglied des Vorstandes die Aufgabe des Geschäftsführers, so kann es die Bezeichnung „Geschäftsführendes Vorstandsmitglied" führen.

 

§18

Auflösung des Vereins

 

Über die Auflösung des Vereins beschließt die ordnungsgemäß unter Angabe des Zwecks einberufene Mitgliederversammlung mit Dreiviertel‑Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

§ 19

Vermögensverteilung

 

(1) Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Ansprüche an das Vereinsvermögen.

 

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks beschließt die Mitgliederversammlung die Verwendung für gemeinnützige Zwecke.